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Auf der Intrepid

Am Montag war noch etwas Zeit, bevor wir gen Fishkill aufbrechen mussten, also hieß unser Ziel ein letztes Mal New York City. Während Michael sich auf die erfolglose Suche nach einer Bank begab, die seinen Koffer-verschlampt-Scheck vom letzten USA-Besuch einlösen kann, war ich mit einer kleineren Gruppe auf der Intrepid, einem Flugzeugträger, der inzwischen als „Sea, Air & Space“-Museum fungiert. Auch das ein spannender Ausflug.

AIDAluna

Die AIDAluna und eine thermonukleare Massenvernichtungswaffe.

Christian und Stephan auf dem Atom-U-Boot.

Christian und Stephan auf dem Atom-U-Boot.

Apollo

Stephan und ich in einer Apollo-Landekapsel. Bequem geht anders.

MG

Mit einem Knall verabschiede ich mich aus New York. Ein super Wochenende geht vorbei!

Fotos vom Sonntag

Es mag nicht mehr taufrisch sein, aber ein paar Fotos aus New York wollte ich dann doch noch nachreichen …

Blick vom Empire State Building

Ein Muss in New York City: Der tolle Blick vom Empire State Building.

Ein kleiner Snack

In diesem Etablissement gegenüber des Empire State Buildings fand Michaels unstillbare Lust nach knusprig-frischen Chicken McNuggets sein erlösendes Ventil. Nach dieser Geschmacksexplosion stand dem überglücklichen Gourmet das Hochgefühl der absoluten Befriedigung wahrlich ins Gesicht geschrieben.

Wolfgang's Steak House

Ein erster Blick auf Wolfgang's Steak House, in das wir am Abend eingeladen waren. Das Ergebnis: Ein faszinierendes Steak-House-Erlebnis, sehr leckeres Essen und sehr, sehr volle Mägen.

Gruppenfoto vom Times Square

Gruppenfoto in einem Wackelsitz auf dem Times Square.

Highline 1

Am Nachmittag waren alle auf eigene Faust unterwegs. Zusammen mit ortskundiger Unterstützung meines Kumpels John habe ich mir die High Line angeschaut, ein zur Parkanlage umgebautes Viadukt an der Westseite Manhattans. Ein traumhafter Ausflug, danke John!

Highline 2

New York City, ebenfalls fotografiert von der High Line.

Gay Marriage

Die witzigste Werbung entlang der High Line.

Central Park

Währenddessen im Central Park: Chillen im Grünen. (Foto: Christian)

Blick vom Rockefeller Center

Nach dem Dinner bei Wolfgang's ging es auf das Rockefeller Center. Auf der einen Seite das bunt beleuchtete Empire State Building, ... (Foto: Christian)

Blick vom Rockefeller Center 2

... auf der anderen Seite der Central Park. Ein unfassbarer Rundum-Blick! (Foto: Christian)

Fotos vom Samstag

Von unten nach oben

Hallo in New York City

Dirk bestaunt das Rockefeller Center

Dirk bestaunt das Rockefeller Center

The Frying Dutchman

The Frying Dutchman

Liebesschlösser

Jetzt, da die Hohenzollernbrücke vollhängt, weichen die Romantiker dieser Welt offenbar auf die Brooklyn Bridge aus.

Panorama Brooklyn Bridge

Beeindruckender Blick von der Brooklyn Bridge

BBC +1

Am Samstagabend sind wir entgegen meines Rates nicht bei Hooters eingekehrt. Stattdessen ging es in den Mustang Grill, der uns mit seinen leckeren Burgern lockte. Die jamaikanische und damit britisches Englisch gewohnte Kellnerin lobte uns für unser gutes Englisch: „Did you just say ‘in part’? That’s proper English! You get an A.“ – Das Schauen von BBC-Serien lohnt sich also offenbar, sehr schön.

New York City: Tag 1

Ja, die Updates kommen ein bisschen spät. Sorry! Jetlag, lange Fußmärsche durch New York City und Folienmachen erweisen sich in Kombination als nicht besonders blogfördernd. Ich schäme mich sehr.

Trotz unentschuldbarer Verspätung noch ein kleiner Bericht vom Samstag. Am Morgen gab es erst mal ein leckeres Frühstück im Jamaica Quality Inn (Jamaica heißt der Stadtteil, ein Zwischenstopp im Land Jamaika stand nicht im Zeitplan). Eier, Würstchen, ein „Brötchen“ mit „Frischkäse“ und ein Joghurt, der seiner Farbe nach zu urteilen ziemlich radioaktiv war. Warum gibt es eigentlich diese feinen Frühstückswürstchen nicht in Deutschland?

Der Wagen, der uns vom Hotel abgeholt hat

Der Wagen, der uns vom Hotel abgeholt hat.

Gut gesättigt ging es dann mit der Long Island Rail Road mitten hinein ins Herz von Manhattan. Wahnsinns-Stadt. Man steigt aus der U-Bahn und steht inmitten riesiger Straßenschluchten. Für Michael und Christian ist es der erste Besuch in New York, aber auch beim zweiten Mal – ich war ja vor zwei Jahren schon mal hier – ist der Anblick noch äußerst beeindruckend.

Während einer ersten Besichtigung der Gegend um den Times Square zog es uns in den örtlichen M&M-Megastore. Hier konnten erste Mitbringsel eingekauft werden (Grüße an Ulrike!), einige mehr, andere weniger geschmackvoll. Kaum hatte Tim ein besonders reizendes Merchandising-Produkt mit einem geseufzten „wer kauft denn bitte so was?!“ kommentiert, da kam Michael auch schon mit einer bunten Tüte voller gleichartiger Produkte aus dem ersten Stock. Hilarious!

Gegen Mittag zog es uns an die Südspitze von Manhattan, Downtown. Das One World Trade Center war bereits höher als gedacht, ein großer Teil der Baustelle ist nach wie vor mit blickdichten Zäunen umstellt. Die Wall Street war abgesperrt, angereiste Touristen konnten stattdessen ein Foto mit einem davor demonstrierenden „War Veterans for Peace“-Rentner in farbenprächtiger Hippie-Kluft machen. Der war zwar eine coole Sau, wir sind aber trotzdem lieber gen Süden spaziert, durch den Battery Park auf die Staten Island Ferry, die tausende Personen gleichzeitig zum Sparpreis von 0 Dollar an der Freiheitsstatue vorbei nach Staten Island befördert.

Ein halbes One World Trade Center.

Ein halbes One World Trade Center.

Touristisch lohnt sich mehr die Fahrt nach Staten Island mit dem tollen Blick auf Lady Liberty und Downtown Manhattan, weniger der Aufenthalt auf der Insel selbst. Immerhin sorgte die fahrbare Imbissbude „The Frying Dutchman“ für großen Spaß, die mit dem Slogan „Get Rich or Die Frying“ wirbt. Diniert haben wir dann aber in einer Pizzeria, die uns eine nette Passantin empfohlen hat. Die schien zwar auf den ersten Blick recht teuer zu sein, die Preise relativierten sich aber, als wir erkannten, dass die Pizzas 16 Zoll Durchmesser hatten und eine drittel Pizza zum Sattwerden völlig ausreicht. Hier zeigte sich auch wieder, dass die Amerikaner nicht gerade Meister der Subtilität sind. Mein Pizza-Sechstel, das mit „with a hint of lemon sauce“ beworben war, war mit einer dicken Schicht Zitronensirup und zwei Zitronenscheiben belegt. Und „Käse“ natürlich. War aber trotzdem lecker.

Lady Liberty

Blick von der Staten Island Ferry auf die Freiheitsstatue.

Zurück auf Manhattan war unser Ziel die Brooklyn Bridge, die über den East River dreimal-dürft-ihr-raten-wohin führt. Der Fußgängerweg führt zwischen den beiden Fahrbahnen entlang, ist allerdings höher gelegen als diese. So hat man von der beliebten Jogging-Route aus auch wieder einen hervorragenden Blick auf die Stadt. Hinterfragenswert war nur unsere Entscheidung, den East River ganz zu überqueren, anstatt, wie von Reiseführern vermutlich vorgeschlagen, auf halber Strecke umzukehren. In Brooklyn mündet der malerische Fußgängerweg nämlich in einer Betontristesse zwischen zwei vielbefahrenen Straßen, die man erst nach einigen Blocks verlassen kann. Hier müssen die Stadtplaner von Brooklyn nachbessern.

Auf der Brooklyn Bridge

Auf der Brooklyn Bridge

Wolle mer se reilasse?

Die Spannung steigt. Darf ich diesmal einfach so ins Land? Ich zeige dem Beamten an der Immigration meinen Reisepass und beantworte die üblichen fragen. Was ich will im Land, warum ich das will, mit wie vielen Leuten ich da bin und was ich überhaupt von Beruf mache. Dann tippt er eine Weile in seinen PC, zieht eine Schnute und murmelt „OK, I show you where you have to go.“

Offenbar ist die amerikanische Staatssicherheit nicht dazu in der Lage, die Information abzuspeichern, dass meine Absichten friedliche sind. Oder sie geht davon aus, dass ich während der letzten zwei Jahre konvertiert und radikalisiert bin. Jedenfalls scheint bei meinem Namen immer noch das rote Terrorlämpchen anzugehen. Immerhin gelingt es den Experten diesmal in weniger als 10 Minuten, meine Ungefährlichkeit zu erkennen. Der meinen Fall bearbeitende Officer runzelt zwar verachtungsvoll seine Stirn, als ich vermeintlich respektlos sitzen bleibe, während ich die Frage nach meinem Namen beantworte, lässt mich dann aber doch in sein Land.

Am vorsorglich vereinbarten Treffpunkt erfahre ich, dass Tim beanstandungslos einreisen durfte. Offenbar verjährt die Eintragung in der US-Shitlist nach 10 Jahren. In 8 Jahren dürfte der Spuk also vorbei sein.

O’zapft is!

Kurz vor der Landung noch ein Kulinarisches Highlight im Flugzeug: Brezelförmige Wurst mit Senffüllung auf rechteckiger Brezel. Das nenne ich originell.

Snack im Flugzeug

Trickreiche Cuisine über den Wolken.

Landung gut geklappt, trotzdem kein Applaus.

Kulinarischer Streifzug

Das Abendessen im Flugzeug

Das Abendessen im Flugzeug: Gulasch, Salat, Kuchen und mehr. OK.

Lufthansa-Spork

Ein echter Lufthansa-Spork!

Hallo alle, Jan hier. Nachdem Jens uns so nett aus Japan berichtet hatte, werde ich wie vor zwei Jahren Updates aus New York liefern. So müssen die, die schon Wetten darüber abgeschlossen haben, wie lange Tim und ich in den Katakomben unter JFK darben müssen, bis die CIA uns abkauft, keine sinistren Terror-Konvertiten mit genozidalen Absichten zu sein, nicht bis zu unserer Rückkehr warten.

Der Weg aus Deutschland heraus ist uns jedenfalls geglückt. Stephan war zwar überzeugt, dass die gebuchte 747-400 angesichts des knappen Zeitplans und des leicht verspäteten ICEs ohne uns in die Neue Welt aufbrechen würde, am Ende klappte in Frankfurt aber alles wie geschmiert. Sogar die Bahn, die nach einer nächtlichen 6-Stunden-Odyssee zwischen Böblingen und Bonn Dreh- und Angelpunkt meiner Gewaltphantasien geworden ist, konnte zwischen Siegburg und Frankfurt 10 Minuten herausfahren.

Die einzige Schrecksekunde im Flughafen gab es bei der Passkontrolle. Der gut gelaunte Kontrolleur musste „nur schnell sein Orakel befragen,“ wie er offensichtlich in der sicheren Erwartung formulierte, mein Vertrauen erweckendes Nice-Guy-Gesicht beanstandungslos durchwinken zu können. Doch da stockte er, die Hand schon zum Durchwinken erhoben. „Haben Sie mal was verloren?“ Oje. Sollte ich jetzt witzig sein und irgendwas Zotiges über „die Orientierung“ sagen oder meine Unschuld? Eher nicht. Ich spielte also den Seriösen und erfuhr, dass ein Namensvetter aus Nordrhein-Westfalen seinen Personalausweis vermisste. Meiner Ausreise stand das am Ende aber nicht im Weg. Puh.

Nun sitze ich also im Flieger auf dem Weg in die USA. Auf einem Gangplatz. Strike!

Die Stimmung tendiert insbesondere durch die Wurst vor mir gen Keller. Im Ernst, wer den Hintermann mit dem Zurückstellen des Sitzes nötigt, obwohl er dank Notausgang mit Kiloparsecs an Beinfreiheit gesegnet ist, findet doch nicht mal bei Facebook Freunde. Ich plädiere in solchen Fällen für eine lebenslange Notausgangs-Sperre. Zu allem Überfluss hält er mir eine Tageszeitung ins Gesicht, auf der der Papst formatfüllend zum beidhändigen High five ansetzt. Na Prost Mahlzeit.

Kleiner Lichtblick ist die freundliche Stewardess, die immer einen fröhlichen Spruch auf den Lippen hat. Als sie versucht, ein Glas O-Saft auf den kümmerlichen Rest einer Ablage zu manövrieren, der unter dem zurückgeklappten Sitz meiner papstlesenden Vorwurst herauslugt, bemerkt sie: „I know it’s very squeezy. That’s the disadvantage of the economy class.“ Ihre Augen sagen mir, dass sie das rein empathisch meint und nicht als spöttische Referenz auf die entspannten Gesichter in der Business Class, durch die sie gerade gekommen war.

So, gleich Schmackofatz.

Problem Session

Hier noch ein Packungs-Problem für die Problem Session:
Gegeben viele Gegestände mit einem Gesamtgewicht von 31kg. Verteile diese Dinge auf einen Koffer und einen Rucksack mit der Nebenbedingung, dass in den Koffer höchstens 20kg und in den Rucksack höchstens 8kg mitgenommen werden dürfen.
Bitte schickt mir Eure Lösung innerhalb der nächsten Stunde…

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