Der erste Tag der Konferenz. Aufstehen vor 7 Uhr (morgens), dann Frühstück. Zumindest so viel Frühstück, wie man mit STÄBCHEN zu sich nehmen kann. Wah! Da leckere Miniwürstchen, Brötchen, Brot, Käse, Wurst und Pizza nicht zur Auswahl standen, gab’s eben Schlabberkram, Quasibrot und Reis. Die zerwürzten Kekse habe ich noch probiert, bei den Eiern, die aussehen, als würden sie jeden Moment schlüpfen, verzichte ich freiwillig.
Danach ging es auf den Campus, der direkt am Hotel liegt, vorbei an der riesigen Mao-Statue zum mathematischen Institut. Fußweg ca. 10 Minuten.
Der Hörsaal füllte sich mit 25 chinesischen Konferenzteilnehmern, 15 deutschen, den Lecturern, Organisatoren, Sponsoren und uneingeladenen Zaungästen in unauffälliger Zivilkleidung. Im Vorraum auf der fünften Etage gibt es Knabberkram, Tee, Wasser und lecker Bananen. Die Veranstaltung wird von 8 Menschen eröffnet (Professoren Korte, Zhang und Yu, Institutsleiter, Sponsoren), die sich ähnlich wie zu einer Pressekonferenz vor den Tafeln aufbahren.
Im Anschluss: Übersichtsvortrag Chipdesign von Herrn Korte, Ampelchip. Der sollte eigentlich 45 Minuten dauern, 120 sind’s geworden. Offenbar war vorher eine Planänderung abgesprochen worden, nur nicht mit dem Auditorium. Das fotografierte sich unterdessen gegenseitig.
Lunch! Stäbchen! Ahh!
Nach den Vorträgen am Nachmittag…
…blickte alles gespannt auf die Computerübungen an den 10 mitgebrachten Studentenlaptops. Die Images waren während des Tages von den Verantwortlichen eingespielt worden, die ersten Tests erfolgreich verlaufen (na ja, die zweiten zumindest) und jeder sah der Frage entgegen: „Was machen wir da eigentlich?“ Am Ende war es eine Mischung aus Stephans Erklärungen per Beamerpräsentation und betreuten Einzelgruppen (ein Deutscher, drei Chinesen). Wie starte ich die Software, wie zeige ich Pins oder Netze an, wo gebe ich Befehle ein?
Das Essen am Abend gab’s direkt auf dem Campus. Überraschenderweise diesmal an großen runden Tischen, mit viel Seafood und Stäbchen. Jesco und ich sorgten für Heiterkeit an unserem Tisch, denn unfallfrei gelangte kaum ein Shrimpding vom Teller zum Mund. Netterweise haben die Chinesen aber mehr mit uns als über uns gelacht, sodass uns unsere Grobmotorie nicht wirklich peinlich sein musste. Außerdem haben wir einen laminierten Druck des Konferenzfotos geschenkt bekommen, das mittags bei Sonnenschein aufgenommen worden war. Cool!









